Ans Ende der Welt - Etappe 13: Von Oberwil nach Montbeliard




Nur noch wenige Kilometer trennten uns von der französischen Grenze, der wir schon ziemlich entgegenfieberten. Immerhin würden wir in Frankreich die meisten Kilometer - und somit sehr viel Zeit - verbringen. Französisch spricht (oder versteht) keiner von uns beiden, aber immerhin hatten wir uns vorab ein paar Wortfetzen und Sätze angeeignet, der wichtigste wohl: "Excusez moi, je n'ai pas compris.", was so viel heißt wie "Entschuldigung, das habe ich nicht verstanden." Im nachhinein war dieser Satz aber gar nicht so sinnvoll, denn die meisten haben das Gesagte dann nochmals wiederholt, nur viel laaaaaaangsamer ;-)



Mehrmals wechselten wir zwischen der Schweiz und Frankreich, bis wir in Schönenbuch über die Grenze fuhren...




... und endgültig in Frankreich blieben!




Schnell prägten die typischen Fachwerkbauten das Bild der Dörfer. Leider wirkten die Dörfer ansonsten eher verlassen und menschenleer. Und so gestaltete sich die Suche nach einem Restaurant oder Café auch schwieriger als gedacht.






Umso glücklicher waren wir, als wir endlich einen Supermarkt fanden und uns gefüllte Baguettes und Brownies als Mittagssnack holen konnten.




Zufrieden radelten wir weiter - durch das schier endlose flache Land des Elsass :-)




Irgendwann bogen wir auf den Radweg entlang des Rhein-Rhone-Kanals und somit auf den EuroVelo 6, der vom Atlantik bis zum Schwarzen Meer führt und daher viel befahren und natürlich sehr gut ausgebaut ist. Umso überraschender, dass es dort kaum Einkehrmöglichkeiten o.dgl. gibt!






Am Nachmittag mussten wir für einen plötzlichen Platzregen eine weitere kleine Pause einlegen. Während dieser Zwangspause unter einer Brücke entschlossen wir ein Zimmer zu reservieren um uns einen Zeltaufbau im Regen zu ersparen.




Bei der Weiterfahrt stießen wir auf den deutschsprachigen Hinweis hier langsam zu fahren. Oder jedenfalls gehen wir davon aus, dass man uns das damit sagen wollte ;-)




Nur kurze Zeit später zeigte Walters Tacho den 1.000 Kilometer ♥




Und - wer hätte das gedacht - plötzlich hatten wir sogar wieder blauen Himmel!




Trotzdem hielten wir an unserem Plan fest und bezogen im Ibis Budget Hotel Montbeliard ein Zimmer. Einerseits lag der ursprünglich geplante Campingplatz etwas von unserer Route entfernt, andererseits sprachen die günstigen Zimmerpreise auch eher gegen den Campingplatz. Und mangels sicherem Fahrradabstellplatz durften unsere treuen Fahrräder sogar mit aufs Zimmer.




Hier die 13. Tagesetappe im Überblick:




Weiter zu Etappe 14: Von Montbeliard nach Besancon

Kommentare