Radlrückblick 2020

*Dieser Blogbeitrag enthält unbezahlte Werbung wegen Markennennung/Verlinkung*


Auch wenn wir heuer nicht allzu viel oder allzu weit herumgekommen sind, möchten wir das Jahr wieder mit einem kleinen Rückblick ausklingen lassen. 

Wie bei wahrscheinlich allen hat Corona auch unser Leben heuer ordentlich auf den Kopf gestellt. Beruflich änderte sich für uns kaum etwas, auch während der Lockdown-Zeiten waren wir beide normal im Dienst; nur Walters tägliche Radtour in die Firma wurde gegen den äußerst kurzen Weg ins Arbeitszimmer getauscht. Spürbar wurden die Pandemie und die damit verbundenen Maßnahmen für uns vor allem in der Freizeit, an den Wochenenden oder im Urlaub: Treffen mit Familie und Freunden fand kaum statt, geplante Reisen und Ausflüge wurden abgesagt oder verschoben und statt den üblichen mehrtägigen Radtouren mit Zelt und Zeug standen heuer vorwiegend Tagestouren in der näheren Umgebung auf dem Programm. Aber auch wenn wir diese Einschränkungen manchmal als unbequem oder lästig empfanden, sind wir doch dankbar dafür, dass es nur bei diesen geblieben ist. Und wenn wir dem Ganzen etwas Positives abgewinnen konnten, dann doch, dass man heuer unweigerlich mit der Frage konfrontiert wurde, wer oder was einem im Leben wirklich wichtig ist ❤❤


Melody Moneymaker und Toby Clash auf dem Weg zum Krimi-Dinner im Jänner 2020


Radreisen und -ausflüge 

Die geplante Radreise entlang des Mozartradwegs musste genauso verschoben werden wie die Städtereise nach Salzburg, unser beinah schon traditionelles Herbstwochenende in Bad Blumau und die lang ersehnte Reise nach Rom. Auch auf die Großglockner Hochalpenstraße haben wir es schon wieder nicht geschafft! 

Stattdessen unternahmen wir heuer einige kürzere Radreisen: nach Absage der offiziellen Tour de Mur radelten wir nur zu zweit vom Mursprung nach Bad Radkersburg, begaben uns zur Sommerfrische ins Salzkammergut und strampelten durch die Steirische Weingegend. Vor allem aber machten wir viele kleinere Radtouren in und um Graz, radelten den Murradweg auf und ab, besuchten Plabutsch, Platte und Schöckl und fuhren beinahe wöchentlich mit dem Fahrrad rauf zum Bauernmarkt Hönigtal.
Auch nahmen wir wieder an der Coffeeneuring-Challenge teil, allerdings musste diese gegen Ende auch ein wenig anders gestaltet werden: wegen dem zweiten Lockdown und der Schließung der Gastronomie kochten wir uns unseren Kaffee unterwegs einfach selbst. 
Besonders viel Freude machten uns heuer aber unsere kleinen Advent- und Weihnachtstouren: einige Abendrunden durch die weihnachtlich geschmückte Grazer Altstadt, unser traditioneller Christbaumkauf mit Fahrrad und Anhänger und die nächtliche Weihnachtsrunde am Wörthersee ❤


 


Bikerafting

Gleich zu Beginn des Jahres legten wir uns die lang ersehnten Packrafts zu, die entlang von Sulm und Raab und auch auf dem Wörthersee ausgiebig getestet wurden. Begeistert von unseren kleineren Touren wagten wir uns im Urlaub schließlich auch auf den "Draupaddelweg", mussten unsere mehrtägige Flusswanderung entlang der Drau allerdings dann doch wieder mehr an Land als im Wasser verbringen, da uns das Wetter leider nicht allzu gnädig war... Irgendwann möchten wir diese Reise nochmals wiederholen - und dann hoffentlich bei besseren Wetterverhältnissen und ohne Hochwasser.


 

Ausrüstung

Neben neuen Knochenschallkopfhörern von AfterShokz, Handyhalterungen mit integrierter Ladefunktion von SP-Connect und unseren neuen Thermoskannen von Stanley stellte die neue Bikerafting-Ausrüstung von Anfibio Packrafting heuer den größten Brocken dar: Packrafts, aufblasbare Sitze, Blasesack, einfache Doppelpaddel und aufblasbare Schwimmwesten. Kürzlich kamen auch noch die passenden Bodenmatten und eine kleine Luftpumpe dazu.

Außerdem wurde unsere Ausrüstung heuer um einige selbstgenähte Ordnungssysteme erweitert: Werkzeugrolle, Aufbewahrung für unsere Radreise-Küche sowie Packsäcke und Roll-Rucksäcke fürs Bikerafting.
Mittlerweile wird übrigens auch ein Großteil unserer Kleidung selbstgenäht. Irgendwann gibt es auch dazu einen Blogbeitrag, versprochen!



Service und Reparaturen

Neben einem Felgenriss gleich zu Beginn des Jahres und einigen Standardreparaturen nahm das 5.000 Kilometer Service und die damit verbundene Getriebewartung von unserem Tern Verge S8i heuer am meisten Zeit in Anspruch. 

Allerdings ist das wesentlich zeitintensivere Projekt derzeit noch nicht abgeschlossen: für Walters Simplon wurde es nach 40.000 Kilometern Zeit für ein großes Rundumservice, weswegen es aktuell noch komplett zerlegt am Reparaturständer hängt. Erneuert werden müssen Schaltseilzüge, Tretinnenlager, kleineres und mittleres Ritzel vorne sowie die hintere Ritzelkassette, Verkabelung fürs Licht, Bremsscheiben und -beläge, Umlenkrollen für Kettenspanner und natürlich die Kette selbst. Außerdem muss das Vorderrad nachgezogen und zentriert werden und die gefederte Sattelstütze benötigt mal wieder eine kleine Wartung inkl. Wechsel von Bronzebuchsen und Stahlbolzen. Eventuell kommen noch neue XT-Schalthebel vorne und hinten sowie ein neuer Frontgepäcksträger dazu. Damit es nicht zu langweilig wird...



Blogneuheiten

Da manche Infos oder Tipps in den Blogbeiträgen meist untergehen oder schwer auffindbar sind, sammeln wir diese mittlerweile auf eigenen Seiten:

  • Unsere Genusskarte bietet eine Übersicht über bereits gefahrene Radrouten sowie empfehlenswerte Hotels, Pensionen, Gästehäuser, Campingplätze, aber auch kulinarische Highlights,
  • die Packliste zeigt unsere Standardliste für mehrtägige Radtouren oder Radreisen
  • und auf der neuesten Seite Radreise-Küche sammeln wir einfache und schnelle Rezepte für unterwegs.



Vorschau 2021...

Konkret geplant haben wir derzeit noch nichts. Das kommende Jahr wird wohl eher ein Jahr der spontanen Entscheidungen...  

Schön wäre nochmals auf der Drau zu paddeln und endlich die Großglockner Hochalpenstraße zu radeln. Zuvor müssen wir aber wieder etwas von unserem Gewicht loswerden. Das viele Daheimsitzen, eine ordentliche Portion Fernweh und der eingeschränkte Radius haben bei uns beiden heuer zu vielen weiteren überflüssigen Kilos geführt, die wir beim Erstrampeln des Großglockners nicht wirklich brauchen 😉



Vor allem aber wünschen wir uns momentan, dass wir uns bald wieder ganz normal mit Familie und Freunden treffen und wieder uneingeschränkt herumradeln und verreisen können.

In diesem Sinne wünschen wir euch einen guten Rutsch in ein wunderschönes Neues Jahr voller Abenteuer, Sonnenaufgänge und Glücksmomente ❤

Julia & Walter

Kommentare

  1. Das mit der "Genusskarte" ist eine gute Idee, ich glaube, ich werde das bei mir drüben auch irgendwie einbinden.
    Danke für den Tipp!

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