Herzerlstraße

Schon mehrmals führte uns ein Sonntagsausflug in die Steirische Toskana, die südsteirische Weingegend. Die Südsteiermark zeichnet sich durch eine hügelige Landschaft aus, auf deren Hängen optimales Klima für den Weinbau herrscht und so gibt es hier auch Weingärten so weit das Auge reicht. Für Walter hat sich die Region in den letzten Jahren zur Lieblingsgegend in der Steiermark entwickelt. Liegt aber vielleicht auch an der Vielzahl an köstlichen Buschenschänken ;-)




Diesmal hatten wir uns ein besonders schönes Ziel ausgesucht: die berühmte Herzerlstraße. Vom Bahnhof Ehrenhausen radelten wir dafür nach Gamlitz und bogen auf die Eckberger Weinstraße ab. Dann ging es auch schon Hügel auuuuuf und Hügel ab bis zur österreichisch-slowenischen Grenze.








Kurz nach der Grenze findet man die Buschenschank, von der man einen Ausblick auf die berühmte Herzerlstraße werfen kann. Sieht man sich die Straße auf einer Straßenkarte an, würde man nie vermuten, dass sie diese schöne Herzform hat, diese zeigt sich nur vom Aussichtspunkt aus. Für Besucher der Buschenschank ist der Blick kostenlos, anderenfalls zahlt man derzeit 2 Euro.






Aber auch abgesehen vom Herz ist die Aussicht dort wirklich ein Traum!




Wir nutzten die Buschenschank auch gleich für ein Frühstück in Form von Kaffee und Gibanica, einem slowenischen Topfenkuchen.





Gut gestärkt ging es für uns weiter durch die traumhaften Weingärten...






... bis zur Grenzland-Weinstraße, die - wie der Name schon sagt - für einige Kilometer die österreichisch-slowenische Grenze bildet.






Als weiteres Ziel auf unserer Tour hatten wir uns den Platschberg ausgesucht. Die Strecke die wir dafür gewählt hatten, entpuppte sich allerdings als Wanderweg durch den Wald...




... und auch durch den Grenzzaun, der hier 2015 aufgestellt wurde. Dazu schreiben wir mal nix, Julias Gesichtsausdruck reicht.




Wir schoben unsere Fahrräder hinauf bis zum Gipfel des Platschbergs...




... zur Aussichtswarte mit herrlichem Ausblick in die Südsteiermark. Gleich daneben findet man auch hier eine Buschenschank.







Statt zurück zur Weinland-Grenzstraße rollten wir hinunter nach Šentilj...




... und fuhren weiter nach Sladki Vrh. Gleich neben der Murfähre gibt es dort ein kleines Gasthaus, wo wir uns unser verspätetes Mittagessen gönnten: Cevapcici mit Pommes und Ajvar. Fühlte sich wirklich wie Urlaub an ❤





Mit der Rollfähre ging es über die Mur und damit wieder über die Grenze zurück. Auf österreichischer Seite führt hier der Murradweg vorbei, dem wir nun noch bis zum Bahnhof von Spielfeld folgten, in den Zug hüpften und zurück nach Graz fuhren. Wirklich ein herrlicher Sonntagsausflug ❤



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