Mit den Bromptons um den Wörthersee

Nicht zum ersten und bestimmt nicht zum letzten Mal nutzten wir unsere Bromptons für eine Wörtherseeumrundung. Trotzdem möchten wir euch einen kleinen Bericht unserer letzten Radtour um den Wörthersee nicht vorenthalten.




Von Walters Elternhaus in Klagenfurt radelten wir entlang des Lendkanals zur Wörthersee-Süduferstraße. Obwohl der Wörtherseeradweg auf der Südseite in den letzten Jahren weiter ausgebaut wurde, ist er leider noch immer nicht durchgängig und an einigen engen kurvigen Stellen nicht unbedingt lustig zu fahren. Zu unserem Glück war die Wörthersee-Süduferstraße zuvor für ein Sportevent gesperrt, weswegen sich der Verkehr (noch) in Grenzen hielt. Angeblich soll der Radweg noch weiter ausgebaut werden, wollen wir es hoffen!




In Reifnitz gönnten wir uns eine kleine Pause und konnten auch gleich der "Thalia" beim Anlegen zuschauen. Mit ihren 110 Jahren ist das Dampfschiff nach wie vor fleißig für die Wörtherseeschifffahrt im Einsatz und gilt als eines der letzten Schraubendampferschiffe Europas.




Immer der Wörthersee-Süduferstraße entlang fuhren wir Richtung Maria Wörth. Schon von weitem hat man immer wieder einen schönen Blick auf die berühmte Halbinsel, die bis 1770 eine Insel war. Erst durch den Bau des künstlichen Wasserabflusses Sattnitz wurde der Wasserspiegel gesenkt und Maria Wörth zur Halbinsel. Übrigens ist es morgen vier Jahre her, dass wir hier am Schiff vor Maria Wörth geheiratet haben ❤





Statt - wie sonst - an Maria Wörth vorbeizusausen, statteten wir der Halbinsel einen Besuch ab und besuchten die berühmte Wallfahrtskirche...






... und die beeindruckende alte Linde, die 1341 gepflanzt wurde.




Bis zur nächsten Pause waren wir nicht lange unterwegs. Kurz nach Maria Wörth gibt es eine schöne Rastmöglichkeit mit Seezugang. Und schönstem Seeblick ❤




In Velden am Wörthersee landeten wir am Sportwagenfestival. Schon wieder. Auch am Ende unserer (Radl-)Flitterwochen auf dem Weg zurück nach Klagenfurt konnten wir dieses Festival aus nächster Nähe erleben. Den Plan hier gemütlich zum Kaffee einzukehren, verwarfen wir also ziemlich schnell wieder, spazierten die Seepromenade entlang...






... machten einen kurzen Fotostopp vor dem berühmten Schloss am Wörthersee ...





... und schoben unsere Bromptons vorbei an den vielen Sportwagen. An Fahrradfahren war nicht zu denken, wir waren schon froh, dass wir überhaupt durchkamen!




Irgendwann ließen wir die Menschenmassen doch noch hinter uns und konnten endlich wieder auf unseren Fahrrädern weiter. Nun ging es auf der Nordseite des Sees wieder zurück. Hier ist der Radweg wirklich gut ausgebaut und sorgt für gemütliches Dahinradeln mit häufigem Seeblick. Hat aber auch den Nachteil, dass wir auf der Nordseite kaum weiterkommen, weil wir dauernd für ein Päuschen stehen bleiben müssen. Aber seht selbst: an einem schönen Rastplatz kurz vor Pörtschach...





... beim Gasthaus Joainig in Pörtschach für einen Eiskaffee ...





... im Freibad Pritschitz für einen letzten Blick auf Maria Wörth ...





... in einem schönen Park mit Seezugang ...





... an Julias Lieblingsplatz kurz vor Klagenfurt ...






... und natürlich auch am Antoniusbrünnlein, wo wir uns jedes Mal über herrlich kaltes Trinkwasser freuen. Vor allem seit die Brunnenfigur nicht mehr unter einer dicken Schicht Moos versteckt ist.





All diese Pausen müssen aber einfach sein, der Wörthersee ist einfach zu schön um einfach durchzusausen ❤




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