Auf die Teichalm

Anlässlich von Julias Geburtstag gönnten wir uns einen Kurzurlaub auf der Teichalm. Und natürlich reisten wir mit den Fahrrädern an.



Wir radelten quer durch Graz zum Fuß der Leber, das wir Grazer üblicherweise als Startpunkt für eine Fußwallfahrt nach Mariazell kennen. Die 28%ige Steigung ist mit dem Fahrrad wirklich eine Herausforderung, vor allem, wenn das Vorderrad einfach nicht am Boden bleiben möchte ;-)







Irgendwann hatten wir die schlimmsten Steigungen geschafft; nun ging es zwar weiterhin stetig bergauf, aber immerhin problemlos fahrbar.






Unsere Route führte uns immer weiter nach oben zur Schöcklstraße, wo wir uns über den schönen Ausblick freuten. Und darüber, dass wir eine von zwei Höhen geschafft hatten, auch wenn die meisten Höhenmeter noch vor uns lagen.







Aber nun freuten wir uns erst einmal über die Abfahrt und eine Verschnaufpause im Gasthaus Bachwirt in Oberneudorf. Eigentlich wollten wir uns ja nur eine kleine Stärkung gönnen und rechneten nicht mit solchen Portionsgrößen. Aber die Energie konnten wir wirklich gut gebrauchen...




... immerhin ging es nun rauf rauf rauf auf die Teichalm! Eine anstrengende, aber sehr schöne Strecke! Glücklicherweise war auf der kurvenreichen Straße auch nur wenig Verkehr, nur ein paar Autos und Motorräder leisteten uns Gesellschaft.






Je höher wir strampelten, umso schöner wurde es um uns herum. Die traumhafte Aussicht dort ist wirklich jede Mühe wert!






Trotzdem waren wir überglücklich, als endlich der Teichalmsee vor uns auftauchte. Geschafft!






Wir bezogen ein schönes Zimmer im Almgasthof Hotel Teichwirt...





... und ließen uns das verdiente Abendessen schmecken. Oder... naja... Julia konzentrierte sich eher darauf nicht schlafend in den Teller zu fallen ;-)









Am zweiten Tag durften unsere Fahrräder im Hotelkeller bleiben, stattdessen wurde der Wanderrucksack ausgepackt. Als Ziel hatten wir uns den Hochlantsch ausgesucht, den wir schon mehrmals gemeinsam erklommen haben. Allerdings hatten wir bisher vorab keine Radlkilometer in den Waden.






Umso überraschter waren wir, wie leicht uns der Aufstieg fiel. Am Abend zuvor hatten wir noch überlegt, ob wir es überhaupt um den Teichalmsee schaffen und den restlichen Tag im Spa-Bereich des Hotels verbringen würden ;-)




Abgesehen von ein paar Wanderern trafen wir dort übrigens auch einen Auerhahn, der sah uns ziemlich sauer an ;-)







Je höher wir kamen, umso mehr kam übrigens Julias Höhenangst zum Vorschein. Und so sahen Selfies in Nähe von steilen Abhängen dann irgendwann so aus:





Nach etwa 500 Höhenmetern erreichten wir das Gipfelkreuz am Hochlantsch, mit 1.720m Seehöhe der höchste Berg des Grazer Berglands.






Nach einer kurzen Pause ging es wieder hinunter. Allerdings nicht auf gleichem Weg...







... sondern über die Wallfahrtskapelle Schüsserlbrunn, die ihren Namen einer kleinen Quelle verdankt, die hinter der Kapelle aus dem Felsen kommt und in teilweise handgemeißelten Steinschüsselchen aufgefangen wird. Der Quelle wird eine heilende Wirkung nachgesagt.






Gleich oberhalb kehrten wir im Gasthaus Steirischer Jockl für eine Erfrischung ein. Nachdem der Hochlantsch und auch Schüsserlbrunn ein beliebtes Ausflugsziel sind, herrschte dort reger Betrieb. Nur mit viel Glück konnten wir uns dort ein Sitzplätzchen ergattern. Wir marschierten zurück...




... zum Almgasthof Hotel Teichwirt wo wir uns wieder kulinarisch verwöhnen ließen: Apfelstrudel, Erdbeerkuchen und später auch noch ein herrliches Abendmenü.




Nach dem Abendessen machten wir noch eine kleine Runde um den Teichalmsee. Während es am Nachmittag dort nur so von Bussen und Besuchern wimmelte, war es am Abend dort unglaublich ruhig.







3. Tag: Zurück nach Graz

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