Steirische Genusstour 3.0
*Blogbeitrag enthält viiiiiiiel unbezahlte Werbung*
Das steirische Thermen- & Vulkanland zählt mittlerweile zu unseren absoluten Lieblingsregionen, wenn es um die Kombination aus Radtouren und Genuss geht. Kein Wunder also, dass wir mittlerweile schon zum dritten Mal zu einer Genusstour durch die Steiermark aufgebrochen sind.
Diesmal führte uns unsere Route von Graz über die Laßnitzhöhe und Feldbach nach Riegersburg, anschließend entlang des Thermenradwegs bis nach Bad Radkersburg, erweiterten unsere Steirische Genusstour schließlich um einen Kurzausflug nach Slowenien und über den Murradweg ging es wieder zurück nach Graz. Unterwegs besuchten wir unter anderem die Zotter Schokoladenmanufaktur, David Gölles House of Whiskey, Gin & Rum, das Genusshotel Riegersburg, die Gölles Manufaktur für edlen Brand & feinen Essig, die Vinothek St. Anna am Aigen, die Schiffsmühle Mureck und das Genussregal Vogau.
Insgesamt kamen dabei 227 Kilometer und rund 1.420 Höhenmeter zusammen, verteilt auf drei schöne Etappen durch Weinberge, Obstgärten und die Hügellandschaft der Südoststeiermark.
Tag 1: Von Graz nach Riegersburg
Der erste Tag unserer diesjährigen Steirischen Genusstour startete mit dem - uns und wohl auch euch - mittlerweile schon gut bekannten Weg: über den Mostwärtsradweg R49 hinauf auf die Laßnitzhöhe, über St. Marein bei Graz wieder hinunter ins Raabtal und anschließend entlang des Raabtalradwegs R11 bis nach Feldbach. Von dort ging es schließlich rauf Richtung Riegersburg.
In Bergl wartete endlich unser erster kulinarischer Stopp: die Schokoladenmanufaktur Zotter. Das steirische Familienunternehmen haben wir 2012 erstmals mit dem Fahrrad besucht und gehört seitdem zum Fixpunkt einiger Touren und Radreisen. Und obwohl wir uns mittlerweile schon oft durch die Manufaktur gekostet und den "Essbaren Tiergarten" besucht haben, wird ein Stopp hier irgendwie auch nie langweilig. Jedes Jahr gibt es wieder neue Schokoladensorten, kreative Ideen und kleine Details zu entdecken. Und natürlich jede Menge zu kosten 😉
Nach der gemütlichen Verkostungstour ging es von Bergl herunter und direkt wieder hinauf in den Ort Riegersburg. Oberhalb der Ortschaft thront die Burg Riegersburg auf einem rund 480 Meter hohen Vulkanfelsen und zählt wohl zu den bekanntesten Wahrzeichen der Steiermark. Ein Besuch lohnt sich nicht nur wegen der Ausstellung oder der Burg selbst, auch der beeindruckende Ausblick über das Thermen- & Vulkanland macht die Riegersburg definitiv einen Abstecher wert.
Für uns ging es diesmal allerdings nicht rauf auf die Burg, sondern nur einmal rundherum weiter zum nächsten Hügel und damit direkt zum nächsten Genusspunkt unserer Tour: David Gölles House of Whiskey, Gin & Rum. Mit viel Handarbeit, regionalen Zutaten und langer Reifezeit entstehen hier verschiedenste hochwertige Spirituosen und können auch vor Ort verkostet werden. Wir entschieden uns diesmal für "David´s Best of" mit Ruotker´s Ruediger II. Whiskey , Hands on Gin sowie Ron Johan Old Plum Rum und Ron Johan Vanilla Rum.
Nur ein paar hundert Meter weiter beendeten wir unseren ersten Radltag schließlich im Genusshotel Riegersburg, das wir bereits von unserer zweiten Steirischen Genusstour kennen. Das Hotel ist vor allem für den Blick auf die Riegersburg und das wunderbare kulinarische Angebot bekannt. Diesmal hat sich das Team dort mit einer netten Geburtstagsüberraschung selbst übertroffen: statt des ursprünglich gebuchten Zimmers gab es ein Upgrade sowie liebevolle Geburtstagsdeko am Zimmer. Ein wirklich gelungener Abschluss für den ersten Tag unserer Genusstour und für Julias Geburtstag ♡
Tag 2: Von Riegersburg nach Radenci (SLO)
Der zweite Tag startete ganz entspannt mit einem gemütlichen Frühstück mit Blick auf die Riegersburg und unter anderem mit herrlichen Eggs Benedict, die frisch zubereitet serviert wurden. Ein perfekter Start in den Tag, bevor es wieder zurück auf die Räder und weiter durch das Thermen- & Vulkanland ging.
Zu unserem nächsten Genussziel war es nicht wirklich weit. Die kurze Etappe zu führte uns durch die hügelige Landschaft des Thermen- & Vulkanlands und vorbei an vielen Obstgärten.
Unser nächster Genussstopp war die Gölles Manufaktur für edlen Brand & feinen Essig - eine der Top-Adressen für hochwertigen Essig. Bei einer Verkostungsrunde bekamen wir spannende Einblicke in die Welt der Essig- und Brandkultur und konnten uns durch die verschiedenen Spezialitäten kosten. Am Ende der Tour werden auch verschiedenste Brände zur Verkostung angeboten. Und passenderweise findet man am Ausgang einen Alkoholtester, den wir natürlich auch ausprobieren mussten und damit die erwartbare Bestätigung bekommen haben, dass wir auch wirklich weiterradeln durften 😉
Nun ging es für uns weiter Richtung Süden entlang des Thermenradwegs R12 bis nach Bad Radkersburg. Die Strecke führte durch die hügelige Landschaft der Steiermark - bzw. auch kurz ins Burgenland - und hat zwischendurch ein paar knackige Steigungen. Dafür gibt es aber auch immer wieder schöne Ausblicke über Weinberge und Obstgärten.
Auf einem der vielen Hügel führt der Thermenradweg direkt durch den hübschen kleinen Ort St. Anna am Aigen. Von hier aus hat man nicht nur einen schönen Blick auf die umliegenden Hügel, hier findet man auch eine Vinothek mit rund 200 Weinen von Winzerinnen und Winzern aus den steirischen Weinbaugebieten. Diese Vinothek nutzten wir auch gleich für unsere nächste Genusspause. Wir gönnten uns ein Gläschen Weißwein und rollten schließlich wieder weiter südwärts.
Die restliche Strecke wurde immer flacher und führte uns auch immer wieder entlang der Grenze zu Slowenien. In Bad Radkersburg überquerten wir schließlich die Mur und damit die Grenze nach Slowenien. Wir rollten noch ein paar Kilometer weiter bis nach Radenci, wo wir in einem Hotel unser Zimmer für die Nacht reserviert hatten.
Tag 3: Zurück nach Graz
Am nächsten Tag ging es auf den letzten Abschnitt unserer Genusstour: entlang des Murradwegs zurück Richtung Graz. Also wieder einmal auf unserer Hausstrecke, die uns gut bekannt ist und auf der wir immer wieder unterwegs sind. Dadurch ist die Strecke für uns nicht mehr unbedingt spannend, aber auch hier gibt es einige Genusspunkte, die wir immer wieder gerne besuchen.
Den ersten Stopp legten wir beim Murturm in Gosdorf ein. Mitten in den Murauen gelegen, bietet der rund 27 Meter hohe Aussichtsturm einen weiten Blick über die Grenzregion zu Slowenien.
Nur wenige Kilometer weiter kehrten wir gleich zur nächsten Pause ein. Bei der Schiffsmühle Mureck gönnten wir uns einen erfrischenden Eiskaffee und besuchten auch kurz die rekonstruierte Schiffsmühle.
Und auch die nächste Einkehr ließ nicht lange auf sich warten: das Genussregal in Vogau. Das markante Gebäude direkt am Murradweg ist die größte Vinothek der Südsteiermark und hat 1.000 Produkte — von Wein über Essig und Öl bis hin zu Schokolade und Käse —von zahlreichen Produzentinnen und Produzenten aus der Steiermark. Ein paar davon lassen sich im Bistro verkosten: in Form einer herrllichen Rohschinken- und Käseplatte und natürlich ein Gläschen Wein.
Vom Genussregal fehlten uns noch knapp 50 Kilometer zurück nach Hause. Diesmal ohne weitere Genusstopps, dafür gefühlt 100 Pausen an den Trinkwasserbrunnen entlang der Strecke 😉
Nach insgesamt 101 Kilometern an diesem Tag kamen wir schließlich wieder zuhause an und beendeten damit unsere diesjährige Genusstour. Drei Tage, insgesamt 227 Kilometer und rund 1.420 Höhenmeter voller Radfahren, Genuss und vielen schönen Momenten ♡


















































Wie schön!
AntwortenLöschenEin neuer und - wie immer - wunderbar geschriebener und bebilderter Bericht, der zum unverzüglichen Nach-Fahren und -Genießen animiert.
Wenn da nicht leider fast 1000 km dazwischen liegen würden ...
Viele Grüße aus dem Bergischen Land (auch bereisenswert!).
Wolfgang